Spezifität
Definition
Spezifität misst, wie viele tatsächlich negative Fälle korrekt als negativ erkannt werden.
Spezifität ist die Richtig-Negativ-Rate TN/(TN+FP): der Anteil tatsächlich negativer Fälle, die bei einem festgelegten Schwellenwert korrekt als negativ erkannt werden.
Einfach erklärt
Von allen Fällen ohne das gesuchte Merkmal zählt sie den Anteil, bei dem das System richtig Entwarnung gibt.
Warum das im Alltag wichtig ist
Der Begriff hilft, KI-Systeme fundiert auszuwählen, zu entwickeln, zu bewerten und ihre technischen Risiken realistisch einzuordnen.
Beispiel aus dem Mittelstand
Ein Betrugserkennungssystem misst, wie viele legitime Transaktionen korrekt nicht alarmiert werden.
Grenzen und Fallstricke
- Spezifität allein berichten, ohne Sensitivität, Schwellenwert und Zielpopulation zu nennen, oder sie mit negativem Vorhersagewert und Klassenhäufigkeit verwechseln.
Entstehung & Geschichte
Die Kennzahl stammt aus diagnostischer Testtheorie und wird zusammen mit Sensitivität zur Bewertung binärer Entscheidungen verwendet.
Anwendung im Mittelstand
- Mögliche Anwendung: Ein Betrugserkennungssystem misst, wie viele legitime Transaktionen korrekt nicht alarmiert werden.
Häufige Fragen
Was bedeutet Spezifität?
Spezifität ist die Richtig-Negativ-Rate TN/(TN+FP): der Anteil tatsächlich negativer Fälle, die bei einem festgelegten Schwellenwert korrekt als negativ erkannt werden. Welche Fehler sollte man vermeiden? Spezifität allein berichten, ohne Sensitivität, Schwellenwert und Zielpopulation zu nennen, oder sie mit negativem Vorhersagewert und Klassenhäufigkeit verwechseln.
Quellen
- Sensitivity and Specificity · NIST SEMATECH e-Handbook, Sensitivity and Specificity
Quelle geprüft am 10.10.2026. Redaktionelle Anwendungsbeispiele sind hypothetisch; kein Nachweis realer Kundenergebnisse.
Redaktionell geprüft am: