Identitäts- und Zugriffsverwaltung (IAM)
Definition
IAM bündelt Prozesse und Technik zur Verwaltung digitaler Identitäten und ihrer Zugriffsrechte.
Ein IAM-System unterstützt typischerweise Provisionierung, Authentisierung, Rollen, Richtlinien, Zugriffskontrolle und Deprovisionierung. Identität und Berechtigung sollten getrennt betrachtet werden.
Einfach erklärt
Wie Empfang, Ausweiskontrolle und Schlüsselausgabe für digitale Systeme in einem geregelten Prozess.
Warum das im Alltag wichtig ist
Sehr relevant für Unternehmenssysteme, KI-Agenten und Integrationen, damit nur berechtigte Personen und Dienste auf Daten und Aktionen zugreifen.
Beispiel aus dem Mittelstand
Ein Mitarbeiterwechsel aktualisiert zentral Gruppen und Rollen; damit ändern sich Zugriffe auf CRM, Dateien und interne KI-Assistenten.
Grenzen und Fallstricke
- Zu breite Rollen; verwaiste Konten; Service-Accounts ohne Besitzer; MFA nur punktuell; Agenten mit persönlichen Vollrechten ausstatten.
Entstehung & Geschichte
IAM verbindet Identitätsmanagement und Zugriffskontrolle. NIST behandelt dazu Digital Identity, Access Control und verwandte Technologien in eigenen Programmen und Standards.
Anwendung im Mittelstand
- Mögliche Anwendungen: Single Sign-on, Rollen- und Rechteverwaltung, Agentenberechtigungen und Offboarding.
Häufige Fragen
Ist IAM nur SSO?
Nein. Was ist der Unterschied zwischen Authentication und Authorization? Authentication prüft Identität, Authorization entscheidet über erlaubte Zugriffe.
Quellen
- Identity and Access Management · NIST, Identity and Access Management
- NIST SP 800-63-4 · NIST SP 800-63-4
- IAM introduction · AWS, IAM introduction
- Lifecycle workflows · Microsoft Entra, Lifecycle workflows
Quellenprüfung: 10./11.10.2026.
Redaktionell geprüft am: