Digitale Identität
Definition
Eine digitale Identität besteht aus Attributen, die eine Person innerhalb eines bestimmten digitalen Kontexts eindeutig beschreiben.
Zum Umgang mit digitalen Identitäten gehören je nach System Identitätsprüfung, Registrierung, Authentisierung, Föderation und Lebenszyklusmanagement. NIST trennt dabei verschiedene Vertrauensniveaus und Prozesse.
Einfach erklärt
Wie ein digitaler Nachweis darüber, wer gegenüber einem System auftritt.
Warum das im Alltag wichtig ist
Relevant für sichere Kundenportale, Mitarbeitendenzugänge und Berechtigungsmodelle.
Beispiel aus dem Mittelstand
Ein B2B-Portal verknüpft Benutzerkonten mit geprüften Firmenrollen und passender Mehrfaktor-Authentisierung.
Grenzen und Fallstricke
- Identität mit Berechtigung gleichsetzen; Identitätsprüfung und Authentisierung vermischen; Lebenszyklus und Offboarding vergessen; unnötig viele personenbezogene Daten sammeln.
Entstehung & Geschichte
NIST veröffentlichte 2025 Revision 4 der Digital Identity Guidelines mit Anforderungen und Empfehlungen für Identity Proofing, Authentication und Federation.
Anwendung im Mittelstand
- Mögliche Anwendungen: sichere Anmeldung, Kunden- und Partnerportale, föderierte Identitäten und Rollenmodelle.
Häufige Fragen
Ist digitale Identität nur Login?
Nein. Ist Authentisierung dasselbe wie Identitätsprüfung? Nein, sie sind unterschiedliche Schritte.
Quellen
- Digital Identity Guidelines · NIST SP 800-63-4, Digital Identity Guidelines
- Leitfaden und Glossar · NIST SP 800-63-4, Leitfaden und Glossar
Quellenprüfung: 10./11.10.2026.
Redaktionell geprüft am: