Selbst erhobene Daten für KI
Definition
Selbst erhobene Daten können KI-Anwendungen gezielt mit betrieblichem Wissen versorgen.
First-Party Data for AI sind Daten aus eigenen direkten Geschäftsbeziehungen oder Abläufen, die für eine KI-Anwendung genutzt werden. Sie können etwa als Suchgrundlage, Testdaten oder Trainingsmaterial dienen; diese Zwecke sind zu unterscheiden.
Einfach erklärt
Ein Helfer kann mit den eigenen Unterlagen eines Betriebs arbeiten, statt nur allgemeine Informationen zu kennen.
Warum das im Alltag wichtig ist
Eigene Daten können den Bezug zu realen Produkten, Abläufen und Kundenfragen verbessern.
Beispiel aus dem Mittelstand
Fiktives Beispiel: Ein Supportassistent sucht in freigegebenen internen Anleitungen, bevor er einen Antwortentwurf erstellt.
Grenzen und Fallstricke
- Eigene Erhebung bedeutet nicht uneingeschränkte Nutzungsberechtigung. Schlechte Daten werden durch KI nicht automatisch richtig.
Entstehung & Geschichte
Der Ausdruck verbindet die etablierte Unterscheidung nach Datenherkunft mit konkreten KI-Nutzungsformen.
Anwendung im Mittelstand
- Datenherkunft, Zweck, Berechtigungen und Aktualisierung vor der Einbindung festlegen.
Häufige Fragen
Müssen die Daten zum Training verwendet werden?
Nein, häufig genügt ein gezielter Zugriff auf passende Dokumente zur Laufzeit.
Quellen
- Selbst erhobene Kundendaten, Begriffsgrundlage · Google Ads-Hilfe: Selbst erhobene Kundendaten, Begriffsgrundlage
- Retrieval-Augmented Generation · Microsoft Learn: Retrieval-Augmented Generation
Redaktionell geprüft am: