Verhältnis von Werbeausgaben zum Bruttowarenwert
Definition
Das Verhältnis setzt Werbeausgaben zum ausdrücklich definierten Bruttowarenwert eines Zeitraums in Beziehung.
Für diesen Eintrag wird das Verhältnis als Werbeausgaben geteilt durch Bruttowarenwert (GMV) definiert. Multipliziert mit 100 ergibt sich ein Prozentwert. Welche Bestellungen und Ausgaben einfließen, muss für den Vergleich gleich bleiben.
Einfach erklärt
Bei 10.000 Euro Werbeausgaben und 100.000 Euro Warenwert beträgt das so berechnete Verhältnis 10 Prozent.
Warum das im Alltag wichtig ist
Die Größe beschreibt die Werbeintensität im Verhältnis zum abgewickelten Warenwert, nicht den Gewinn.
Beispiel aus dem Mittelstand
Fiktives Beispiel: Ein Händler vergleicht das Verhältnis monatlich mit identischen Regeln für Retouren und berücksichtigte Werbekosten.
Grenzen und Fallstricke
- GMV ist weder automatisch Unternehmensumsatz noch Gewinn. Bei einem GMV von null ist das Verhältnis nicht definiert.
Entstehung & Geschichte
Die Darstellung verbindet zwei etablierte betriebliche Größen; für diese genaue Kombination gibt es keine einheitliche allgemeine Berechnungsvorschrift.
Anwendung im Mittelstand
- Als klar dokumentierte interne Verhältniszahl zusammen mit Marge und weiteren Ergebnissen verwenden.
Häufige Fragen
Ist das der Kehrwert von ROAS?
Nur wenn exakt dieselbe Umsatzgröße verwendet würde; GMV und werbeattribuierter Umsatz sind häufig verschieden.
Quellen
- Gross Merchandise Value und Unterschiede der Berechnung · Shopify: Gross Merchandise Value und Unterschiede der Berechnung
Die Verhältnisformel in diesem Eintrag ist ausdrücklich definiert und keine behauptete allgemeine Plattformkennzahl.
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