Ausbeutequote
Definition
Die Ausbeutequote setzt brauchbare Ergebnisse ins Verhältnis zu den eingesetzten oder bearbeiteten Einheiten.
Welche Ausgaben als brauchbar zählen, muss für den Prozess definiert sein. Beim First Pass Yield zählt insbesondere der Anteil, der ohne Nacharbeit im ersten Durchlauf die Anforderungen erfüllt.
Einfach erklärt
Von allen gestarteten Vorgängen: Wie viele liefern das gewünschte Ergebnis?
Warum das im Alltag wichtig ist
Die Kennzahl macht Ausschuss und Nacharbeit sichtbar und ergänzt reine Mengenangaben.
Beispiel aus dem Mittelstand
Fiktives Beispiel: Von 100 automatisch erzeugten Datensätzen bestehen 85 die Prüfung im ersten Durchlauf; die entsprechende Ausbeute beträgt 85 Prozent.
Grenzen und Fallstricke
- Unterschiedliche Nenner oder nachträglich reparierte Ergebnisse machen Vergleiche irreführend. Eine Quote sagt allein nichts über den wirtschaftlichen Wert aus.
Entstehung & Geschichte
Ausbeutekennzahlen stammen aus Produktions- und Qualitätsprozessen und werden auch auf digitale Abläufe übertragen.
Anwendung im Mittelstand
- Zähler, Nenner, Zeitraum und Umgang mit Nacharbeit dokumentieren; die Quote je Prozessschritt verfolgen.
Häufige Fragen
Ist Yield Rate immer eine Werbekennzahl?
Nein, die genaue Bedeutung hängt vom Anwendungsbereich ab.
Quellen
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