Wortfehlerrate (WER)
Definition
Die Wortfehlerrate misst Ersetzungs-, Auslassungs- und Einfügungsfehler einer automatischen Spracherkennung.
Eine ASR-Kennzahl: Summe aus Substitutionen, Löschungen und Einfügungen geteilt durch die Wortzahl der Referenz.
Einfach erklärt
Man vergleicht die erkannte Abschrift mit dem richtigen Text und zählt falsch ersetzte, fehlende und zusätzliche Wörter.
Warum das im Alltag wichtig ist
Der Begriff hilft, KI-Systeme fundiert auszuwählen, zu entwickeln, zu bewerten und ihre technischen Risiken realistisch einzuordnen.
Beispiel aus dem Mittelstand
Ein Betrieb misst WER getrennt für Fachbegriffe, Lärm und Sprechergruppen.
Grenzen und Fallstricke
- Tokenisierung und Normalisierung verändern WER; gleiche Rate kann unterschiedlich schwere Fehler verbergen.
Entstehung & Geschichte
WER wurde aus Editierdistanz und Spracherkennungsevaluation als Standardmetrik etabliert.
Anwendung im Mittelstand
- Mögliche Anwendung: Ein Betrieb misst WER getrennt für Fachbegriffe, Lärm und Sprechergruppen.
Häufige Fragen
Was bedeutet Wortfehlerrate (WER)?
Eine ASR-Kennzahl: Summe aus Substitutionen, Löschungen und Einfügungen geteilt durch die Wortzahl der Referenz. Worauf sollte man achten? Tokenisierung und Normalisierung verändern WER; gleiche Rate kann unterschiedlich schwere Fehler verbergen.
Quellen
- SCTK scoring toolkit · NIST, SCTK scoring toolkit
Quelle geprüft am 10.10.2026. Redaktionelle Anwendungsbeispiele sind hypothetisch; kein Nachweis realer Kundenergebnisse.
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