UX/UI
Definition
UX (User Experience) beschreibt nach ISO 9241-210 die Wahrnehmungen und Reaktionen einer Person, die aus der Nutzung oder erwarteten Nutzung eines Systems, Produkts oder Dienstes resultieren. UI (User Interface) bezeichnet die Benutzeroberfläche, über die Menschen mit dem System interagieren. Beide sind verwandt, aber nicht dasselbe.
UX beschreibt, wie sich eine Anwendung anfühlt und wie leicht sich Aufgaben damit erledigen lassen. UI beschreibt die Oberfläche, über die Nutzerinnen und Nutzer mit der Anwendung interagieren. Beides zusammen beeinflusst, ob ein System angenommen wird.
So funktioniert es
- UX-Arbeit klärt Nutzungskontext, Ziele und Anforderungen und prüft Entwürfe mit echten Nutzenden.
- UI-Gestaltung legt Layout, Bedienelemente, Typografie und Zustände der Oberfläche fest.
- ISO 9241-11 definiert Gebrauchstauglichkeit über Effektivität, Effizienz und Zufriedenheit in einem bestimmten Nutzungskontext.
Warum das im Alltag wichtig ist
Eine ansprechende Oberfläche allein sorgt nicht für eine gute Nutzung; Abläufe und Inhalte müssen zum Kontext passen.
Barrierefreiheit ist Teil guter UX und UI.
Beispiel aus dem Mittelstand
Fiktives Beispiel: Ein Team testet ein Formular mit fünf Personen und stellt fest, dass ein Pflichtfeld missverstanden wird. Daraufhin werden Beschriftung und Fehlermeldung angepasst.
Grenzen und Fallstricke
- UX auf Optik reduzieren.
- Ohne Tests mit echten Nutzenden entscheiden.
- Barrierefreiheit getrennt von der Gestaltung behandeln.
Häufige Fragen
Ist UX dasselbe wie Usability?
Nein. Usability beschreibt die Gebrauchstauglichkeit, UX umfasst zusätzlich Wahrnehmungen vor, während und nach der Nutzung.
Was ist der Unterschied zu Generative UI?
Generative UI bezeichnet Oberflächen, die von KI zur Laufzeit erzeugt werden; UX/UI beschreibt die allgemeinen Disziplinen.
Quellen
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