Gleichmäßige Informationsdichte
Definition
Die Hypothese gleichmäßiger Informationsdichte beschreibt die Verteilung neuer Information beim Sprechen.
Eine sprachwissenschaftliche Hypothese, nach der Sprecher Information tendenziell möglichst gleichmäßig über Äußerungen verteilen.
Einfach erklärt
Die Idee: Menschen verteilen neue Informationen eher gleichmäßig, statt alles Wichtige in einen einzigen kurzen Satzteil zu packen.
Warum das im Alltag wichtig ist
Der Begriff hilft, KI-Systeme fundiert auszuwählen, zu entwickeln, zu bewerten und ihre technischen Risiken realistisch einzuordnen.
Beispiel aus dem Mittelstand
Ein Textteam nutzt UID nur als Analyseidee und testet Verständlichkeit mit Lesenden.
Grenzen und Fallstricke
- UID ist keine feste Schreibregel und kein allgemeines Qualitätsmaß; Schätzmodell, Sprache und Kontext beeinflussen Ergebnisse.
Entstehung & Geschichte
Levy und Jaeger formulierten 2007 UID als Erklärung für probabilistische Reduktion und sprachliche Wahl.
Anwendung im Mittelstand
- Mögliche Anwendung: Ein Textteam nutzt UID nur als Analyseidee und testet Verständlichkeit mit Lesenden.
Häufige Fragen
Was bedeutet Gleichmäßige Informationsdichte?
Eine sprachwissenschaftliche Hypothese, nach der Sprecher Information tendenziell möglichst gleichmäßig über Äußerungen verteilen. Worauf sollte man achten? UID ist keine feste Schreibregel und kein allgemeines Qualitätsmaß; Schätzmodell, Sprache und Kontext beeinflussen Ergebnisse.
Quellen
- Speakers optimize information density · Levy and Jaeger, Speakers optimize information density
Quelle geprüft am 10.10.2026. Redaktionelle Anwendungsbeispiele sind hypothetisch; kein Nachweis realer Kundenergebnisse.
Redaktionell geprüft am: