Bedrohungsmodellierung
Definition
Bedrohungsmodellierung untersucht schützenswerte Werte, mögliche Angreifer, Angriffswege und passende Gegenmaßnahmen.
Ein strukturierter Prozess zur Ermittlung von Schutzgütern, Angreifern, Angriffswegen, Annahmen und Gegenmaßnahmen eines Systems.
Einfach erklärt
Du überlegst systematisch: Was müssen wir schützen, wer könnte es angreifen, auf welchem Weg und welche Maßnahmen helfen dagegen?
Warum das im Alltag wichtig ist
Der Begriff trägt zu sicheren, wartbaren und leistungsfähigen Webanwendungen sowie belastbaren technischen Entscheidungen bei.
Beispiel aus dem Mittelstand
Vor einer Kundenportal-Erweiterung prüft ein Team Datenflüsse, Vertrauensgrenzen und Missbrauchsszenarien.
Grenzen und Fallstricke
- Checklisten ersetzen kein Systemverständnis; Modell, Annahmen und Änderungen müssen versioniert und überprüft werden.
Entstehung & Geschichte
Bedrohungsmodellierung entwickelte sich aus Sicherheitsanalyse; Methoden wie STRIDE machten sie in der Softwareentwicklung praktikabel.
Anwendung im Mittelstand
- Mögliche Anwendung: Vor einer Kundenportal-Erweiterung prüft ein Team Datenflüsse, Vertrauensgrenzen und Missbrauchsszenarien.
Häufige Fragen
Was bedeutet Bedrohungsmodellierung?
Ein strukturierter Prozess zur Ermittlung von Schutzgütern, Angreifern, Angriffswegen, Annahmen und Gegenmaßnahmen eines Systems. Worauf sollte man achten? Checklisten ersetzen kein Systemverständnis; Modell, Annahmen und Änderungen müssen versioniert und überprüft werden.
Quellen
- Guide to Data-Centric System Threat Modeling · NIST SP 800-154, Guide to Data-Centric System Threat Modeling
Quelle geprüft am 10.10.2026. Redaktionelle Anwendungsbeispiele sind hypothetisch; kein Nachweis realer Kundenergebnisse.
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