Rollenbasierte Zugriffskontrolle (RBAC)
Definition
RBAC vergibt Zugriffsrechte über die Zugehörigkeit zu Rollen.
Ein Zugriffskontrollmodell, bei dem Berechtigungen Rollen zugeordnet und Subjekte diesen Rollen zugewiesen werden; Zugriffe ergeben sich aus der Rollenmitgliedschaft und gegebenenfalls Rollenhierarchien.
Einfach erklärt
Wer zur Rolle Buchhaltung gehört, erhält die dafür vorgesehenen Rechte, nicht beliebige andere Zugänge.
Warum das im Alltag wichtig ist
Der Begriff trägt zu sicheren, wartbaren und leistungsfähigen Webanwendungen sowie belastbaren technischen Entscheidungen bei.
Beispiel aus dem Mittelstand
Die Rolle „Buchhaltung“ darf Rechnungen lesen und freigeben, aber keine Benutzerkonten verwalten.
Grenzen und Fallstricke
- Individuelle Ausnahmen in Rollen verstecken, Rollenexplosion, unkontrollierte Hierarchien oder fehlende Funktionstrennung zulassen.
Entstehung & Geschichte
RBAC wurde in den 1990er-Jahren formalisiert und in ANSI/INCITS 359 standardisiert.
Anwendung im Mittelstand
- Mögliche Anwendung: Die Rolle „Buchhaltung“ darf Rechnungen lesen und freigeben, aber keine Benutzerkonten verwalten.
Häufige Fragen
Was bedeutet Rollenbasierte Zugriffskontrolle (RBAC)?
Ein Zugriffskontrollmodell, bei dem Berechtigungen Rollen zugeordnet und Subjekte diesen Rollen zugewiesen werden; Zugriffe ergeben sich aus der Rollenmitgliedschaft und gegebenenfalls Rollenhierarchien. Welche Fehler sollte man vermeiden? Individuelle Ausnahmen in Rollen verstecken, Rollenexplosion, unkontrollierte Hierarchien oder fehlende Funktionstrennung zulassen.
Quellen
Quelle geprüft am 10.10.2026. Redaktionelle Anwendungsbeispiele sind hypothetisch; kein Nachweis realer Kundenergebnisse.
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