Kleinster nachweisbarer Effekt
Definition
Der MDE bezeichnet die kleinste bei festgelegter Testplanung nachweisbare Effektgröße.
Die kleinste Effektgröße, die ein Test bei festgelegtem Signifikanzniveau, Power und Stichprobengröße zuverlässig erkennen soll.
Einfach erklärt
Wie vor einer Messung zu prüfen, wie klein ein Unterschied sein darf, damit das geplante Verfahren ihn ausreichend oft erkennt.
Warum das im Alltag wichtig ist
Hilft, Marketingentscheidungen messbar, vergleichbar und wirtschaftlich zu steuern.
Beispiel aus dem Mittelstand
Vor einem A/B-Test wird berechnet, ob ein Plus von zwei Prozentpunkten realistisch erkennbar ist.
Grenzen und Fallstricke
- MDE mit beobachtetem Effekt verwechseln oder Power und Basisrate nicht angeben.
Entstehung & Geschichte
MDE ist Bestandteil statistischer Versuchsplanung und Power-Analyse.
Anwendung im Mittelstand
- Mögliche Anwendung: Ein Analyseteam legt vor einem A/B-Test Signifikanzniveau, Power, Basisrate und Stichprobengröße fest. Es prüft, ob ein geschäftlich relevanter Effekt mit dem geplanten Umfang erkennbar ist.
Häufige Fragen
Was bedeutet Kleinster nachweisbarer Effekt?
Die kleinste Effektgröße, die ein Test bei festgelegtem Signifikanzniveau, Power und Stichprobengröße zuverlässig erkennen soll.
Welche Fehler sollte man vermeiden?
MDE mit beobachtetem Effekt verwechseln oder Power und Basisrate nicht angeben.
Quellen
Quelle geprüft am 10.10.2026. Redaktionelle Anwendungsbeispiele sind hypothetisch; kein Nachweis realer Kundenergebnisse.
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