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    Heuristische Suche

    KI-Grundlagen & ModelleInformierte Suche, heuristic search
    Lesezeit: 2 Min.Redaktionell geprüft am:
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    Definition

    Heuristische Suche nutzt Schätzfunktionen oder Domänenwissen, um vielversprechende Zustände zuerst zu untersuchen.

    Anstatt einen Suchraum vollständig blind abzuarbeiten, bewertet das Verfahren Zwischenzustände nach einer Heuristik. A* kombiniert beispielsweise bisherige Pfadkosten mit geschätzten Restkosten.

    Einfach erklärt

    Wie bei einer Wegsuche zuerst die Straßen zu prüfen, die wahrscheinlich Richtung Ziel führen.

    Warum das im Alltag wichtig ist

    Relevant für Planung, Routing und Suchprobleme mit großen Zustandsräumen.

    Beispiel aus dem Mittelstand

    Eine Planungssoftware bewertet mögliche Fertigungsreihenfolgen nach geschätzter Restzeit, um den Suchraum zu reduzieren.

    Grenzen und Fallstricke

    • Unzulässige oder schlechte Heuristiken ungeprüft einsetzen; A* mit jeder heuristischen Suche gleichsetzen; Laufzeitvorteile ohne Daten messen.

    Entstehung & Geschichte

    Hart, Nilsson und Raphael formulierten 1968 mit A* eine formale Grundlage für die Verwendung heuristischer Informationen bei der Suche nach minimalen Pfaden.

    Anwendung im Mittelstand

    • Mögliche Anwendungen: Routenplanung, Scheduling, Konfigurationssuche und agentische Planung in klar modellierten Zustandsräumen.

    Häufige Fragen

    Ist heuristische Suche immer optimal?

    Nein. Bei A* hängt Optimalität unter anderem von Eigenschaften der Heuristik ab. Was ist der Vorteil? Häufig deutlich weniger untersuchte Zustände.

    Quellen

    Quellenprüfung: 10./11.10.2026.

    Redaktionell geprüft am:

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