Heatmap
Definition
Eine Heatmap visualisiert Intensität oder Häufigkeit über Positionen oder Kategorien mithilfe einer Farbskala.
Im UX-Kontext aggregieren Heatmaps beispielsweise Klicks, Scrolltiefe oder Interaktionen. Sie zeigen Muster, erklären aber nicht automatisch die Ursache eines Nutzerverhaltens.
Einfach erklärt
Wie eine Wärmebildkarte, auf der häufig genutzte Bereiche stärker hervorgehoben werden.
Warum das im Alltag wichtig ist
Relevant für UX-Analyse und Hypothesenbildung, wenn quantitative Interaktionsmuster auf Seiten sichtbar gemacht werden sollen.
Beispiel aus dem Mittelstand
Eine Landingpage zeigt viele Klicks auf ein nicht klickbares Element; das Team prüft, ob Nutzer dort eine Interaktion erwarten.
Grenzen und Fallstricke
- Farbflächen als Ursachenbeweis interpretieren; Stichprobengröße und Gerätetypen ignorieren; Datenschutz und Consent übersehen; Heatmaps ohne qualitative Analyse verwenden.
Entstehung & Geschichte
Heatmaps sind eine allgemeine Visualisierungsform. Webanalyse-Werkzeuge haben sie als aggregierte Klick-, Scroll- und Bereichskarten für UX-Analyse verbreitet.
Anwendung im Mittelstand
- Mögliche Anwendung: Navigation, CTA-Platzierung, Scrollverhalten und auffällige Fehlklicks auf wichtigen Seiten untersuchen.
Häufige Fragen
Zeigt eine Heatmap, warum Nutzer klicken?
Nein. Ersetzt sie Usability-Tests? Nein, sie ergänzt andere Methoden.
Quellen
- Heatmaps · Microsoft Clarity, Heatmaps
- Heatmap features · Microsoft Clarity, Heatmap features
Quellen geprüft am 10.10.2026.
Redaktionell geprüft am: