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    Hashfunktion

    Lesezeit: 2 Min.Redaktionell geprüft am:

    Definition

    Eine Hashfunktion bildet Eingabedaten deterministisch auf einen Wert fester bzw. definierter Länge ab.

    Hashfunktionen ordnen Eingabedaten beziehungsweise Schlüsseln Hashwerte zu, etwa zur Zuordnung in einer Hashtabelle. Kryptografische Hashfunktionen sind eine Unterklasse mit zusätzlichen Sicherheitszielen wie Kollisions- und Urbildresistenz. Hashing ist keine Verschlüsselung, weil keine Entschlüsselung vorgesehen ist.

    Einfach erklärt

    Wie ein digitaler Fingerabdruck: gleiche Daten erzeugen denselben Abdruck, kleine Änderungen normalerweise einen anderen.

    Warum das im Alltag wichtig ist

    Relevant für Integritätsprüfungen, Signaturen, Content-Adressierung und sichere Protokolle.

    Beispiel aus dem Mittelstand

    Eine Download-Datei wird nach dem Transfer gehasht und mit einem veröffentlichten SHA-256-Wert verglichen.

    Grenzen und Fallstricke

    • Hashing mit Verschlüsselung verwechseln; unsichere Altalgorithmen verwenden; Passwörter nur mit schnellem Standardhash speichern statt Passwort-Hashing/KDF.

    Entstehung & Geschichte

    SHA-Familien sind in NIST-Standards spezifiziert. FIPS 180-4 definiert mehrere Secure Hash Algorithms; SHA-3 ist separat in FIPS 202 standardisiert.

    Anwendung im Mittelstand

    • Mögliche Anwendungen: Dateiintegrität, digitale Signaturen, deduplizierende Content-IDs und Sicherheitsprotokolle.

    Häufige Fragen

    Kann man einen Hash entschlüsseln?

    Eine kryptografische Hashfunktion ist nicht als reversible Verschlüsselung definiert. Sind alle Hashfunktionen kryptografisch sicher? Nein.

    Quellen

    Quellenprüfung: 10./11.10.2026.

    Redaktionell geprüft am:

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