KI-Orchestrierung
Definition
KI-Orchestrierung koordiniert Modelle, Agenten, Tools und deterministische Prozessschritte in einem gemeinsamen Ablauf.
Orchestrierung legt Reihenfolge, Übergaben, Parallelität, Zustände, Fehlerbehandlung und Freigaben fest. Sie ist ein Architekturmuster und kein einzelner Standard oder Anbieter.
Einfach erklärt
Wie einen Ablaufplan festzulegen, der entscheidet, welcher Spezialist oder welches Werkzeug wann dran ist.
Warum das im Alltag wichtig ist
Relevant für mehrstufige KI-Automatisierungen mit mehreren Systemen und klaren Kontrollpunkten.
Beispiel aus dem Mittelstand
Ein Reklamationsworkflow verbindet Klassifikation, ERP-Abfrage, Textentwurf und menschliche Freigabe in definierter Reihenfolge.
Grenzen und Fallstricke
- Für einfache Aufgaben unnötig viele Agenten einsetzen; Zustände und Fehlerfälle nicht modellieren; LLMs über deterministische Schritte entscheiden lassen.
Entstehung & Geschichte
Workflow- und Multi-Agent-Orchestrierung baut auf klassischen Workflow-Konzepten auf und wird in aktuellen Agent-Frameworks als explizites Koordinationsmuster umgesetzt.
Anwendung im Mittelstand
- Mögliche Anwendung im Mittelstand: Mehrstufige Prozesse mit Agenten nur dort ergänzen, wo flexible Sprach- oder Entscheidungslogik wirklich nötig ist.
Häufige Fragen
Ist KI-Orchestrierung dasselbe wie ein Agent?
Nein. Braucht jeder Workflow mehrere Agenten? Nein.
Quellen
- Workflows · Microsoft Agent Framework, Workflows
Quellen geprüft am 10.10.2026.
Redaktionell geprüft am: